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Anylse und Kommentar zur MACH Basic 2010-2
Die neuesten Leserschaftszahlen der MACH Basic 2010-2 belegen, die Schweizer Presse erfreut sich bezüglich der Nutzung guter Gesundheit. Signifikante Abweichungen sind in den meisten Fällen durch Eingriffe im Verlagsmarketing, Kosteneinsparungen durch Druckauflagenreduktion, Distributionsoptimierung etc. zu erklären. Bei “20 Minuten” zeigt sich ein Leserrückgang um 100 000 Leser auf eine Leserschaft von 1,32 Millionen Leser. “20 Minuten” national bleibt damit aber immer noch die meistgelesene Zeitung der Schweiz. Der Grund für den Leserrückgang ist mit der Reduktion der Druckauflage und der Konsolidierung in der Westschweiz zu begründen. Wenn man bedenkt, dass die Druckauflage um rund 9 Prozent reduziert wurde, die Leserschaft aber nur um rund 7 Prozent abgenommen hat, ist dies für Tamedia als Erfolg zu werten. Die Anzahl Leser pro Exemplar ist damit gestiegen, und der Verlag hat Druckkosten eingespart und damit die Effizienz gesteigert. Einen schönen Achtungserfolg kann die Tamedia auch mit dem “20 Minuten” Friday Magazin ausweisen. Mit 451 000 Lesern nach eineinhalb Jahren sind die eigenen Prognosen sogar übertroffen und die Frühjahreszahlen (422 000 Leser) bestätigt beziehungsweise nochmals leicht übertroffen worden.
Auch Ringiers Strategie scheint aufzugehen, zumindest an der Zeitungsleserfront. Blick am Abend kompensiert die Leserverluste des “Blick” und kann darüber hinaus noch zusätzliche Leser gewinnen. Die kumulierte Reichweite beider Titel stieg im Vergleich zum Vorjahr um 117 000 Leser und liegt nun bei total 1,124 Millionen. In der Westschweiz fällt die Tribune de Genève auf, welche gegenüber dem Vorjahr 13 Prozent oder 19 000 Leser verliert. Bei den Sonntagstiteln fällt der markante Leserverlust der “SonntagsZeitung” auf. Die Rekordzahl von 835 000 Lesern im Herbst 2009 ist um 8 Prozent auf 771 000 eingebrochen. Die Gründe dafür sind mehrheitlich in der Erhebung durch die WEMF zu suchen. Die WEMF konnte nicht ausschliessen, dass es im Untersuchungszeitraum zu Verwechslungen zwischen den beiden am Sonntag erscheinenden Titeln “SonntagsZeitung” und Zentralschweiz am Sonntag gekommen ist. Daher wurden die Medienwerte der “SonntagsZeitung” in den gemeinsamen innerschweizerischen Abfragegebieten rechnerisch auf das Niveau des ersten Semesters der MACH Basic 2009-2 abgesenkt. Während diesem Zeitraum war die “Zentralschweiz am Sonntag” noch nicht auf dem Markt. Damit bewegen sich die Leserschaftszahlen der “SonnntagsZeitung” wieder im Jahresmittel von zwischen 750 000 und 800 000 Lesern.
Bei den Zeitschriften bläst ein eher kühler Wind. Auf breiter Front müssen leichte bis teilweise sogar signifikante Leserschaftsverluste hingenommen werden. Der Negativtrend bei der “Annabelle” hat sich nach überschaubarem Verlust von 10 000 Lesern im Frühjahr nun noch verstärkt. Im Vergleich zum Vorjahr weisst die MACH Basic 2010-2 für “Annabelle” 50 000 Leser weniger, also total nur noch 304 000 Leser aus. Weitere starke Leserverluste, wohl wegen Distributionsveränderungen, musste auch das Lifestyle Magazin “Faces” hinnehmen, 40 000 statt wie im Vorjahr 56 000 Leser ist markant. Von deutlich weniger Lesern wird auch “Finanz und Wirtschaft” genutzt, welche 19 000 Leser oder ein Minus von 15 Prozent hinnehmen muss. Dies scheint innerhalb der Finanztitel aber eine Ausnahme zu sein, die Werte von “Stocks” und “Bilanz” sind stabil. Im Vorjahresvergleich Leser verloren haben auch “Du” (-18 Prozent), “Film demnächst” (-13 Prozent), das “Trend Magazin” (-23 Prozent), “TV2″ (-21 Prozent) und “TVvier” (-19 Prozent). Zu den Gewinnern gehören “Rockstar” (+35 Prozent auf 51 000 Leser), “Moto Sport Schweiz” (+21 Prozent auf 114 000 Leser) und in der Westschweiz “TV8″ (+11 Prozent auf 248 000 Leser).
Alle anderen Titel sind recht stabil, die Sonntagspresse generell zeigt wenig bis keine Veränderungen, auch bei der “Weltwoche”, dem “Magazin” und dem “NZZ Folio” sind keine signifikanten Veränderungen festzustellen. Bei den hier getätigten Vergleichen wurden jeweils beide Performanceveränderungen analysiert, die gegenüber den Frühjahreszahlen und jene gegenüber dem Vorjahr. Durch das Studiendesign und auch die Saisonalität im Lesermarkt sind Vorjahresvergleiche die härtere, aber auch faire Währung.
Sandro Prezzi, Managing Director bei MEC Mediaedge:cia
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Dienstag, 13. Juli 2010
Der Schweizer Milchproduzent Emmi setzt künftig weltweit auf
die Dienste der Medienagentur MEC Mediaedge:cia Switzerland AG.
Die Zürcher Marketingspezialisten übernehmen in den einzelnen
Ländern fortlaufend nach Auslaufen der bisherigen
Agenturverträge die Verantwortung für die Emmi-Kampagnen.
Ab Januar 2011 wird MEC auf sämtlichen Märkten, in denen Emmi
tätig ist, für sämtliche Massnahmen tätig sein. Derzeit sind
Emmi-Produkte in der Schweiz, Deutschland, Italien, Spanien,
Niederlande, Grossbritannien und den USA erhältlich.
«Wir brauchen für unseren Expansionskurs einen strategisch
erfahrenen, gut vernetzten und starken Mediapartner in allen
unseren Zielmärkten», sagte am Montag David Jäger, Emmi
Marketing Manager Brand Group + Services. «MEC hat uns am
meisten überzeugt und bietet den richtigen Mix aus
übergreifender strategischer Beratung, zentaler Steuerung,
professionellen Tools und ausgezeichneten lokalen
Marktkenntnissen.» Die direkte Betreuung durch ein Schweizer
Koordinationsteam bei MEC Zürich sei ein weiterer Vorteil, den
Emmi sehr zu schätzen wisse. «Der schnelle und einfache Zugriff
auf das ganze Agenturnetzwerk ist ein bedeutender Erfolgsfaktor
für uns», so Jäger.
«Wir werben in Deutschland bereits für Caffè Latte»
Der Startschuss für die Zusammenarbeit zwischen Emmi und derMedienagentur Mediaedge:cia Switzerland AG ist bereits im
Frühling erfolgt. «Wir werben in Deutschland seit mehreren
Wochen für Caffè Latte von Emmi», erklärte am Montag
Sandro Prezzi, Managing Director der MEC in Zürich, gegenüber
dem Klein Report.
«Bei der Kampagne in Deutschland setzen wir vorwiegend auf
Werbespots im TV und Online und runden sie mit Anzeigen in
Printprodukten ab», so Prezzi. Nun freue er sich sehr auf die
weltweite Zusammenarbeit mit Emmi. Dass man in den einzelnen
Märkte das Zepter zu unterschiedlichen Zeitpunkten übernimmt,
ist für Prezzi kein Nachteil. «Wir sind uns zeitlich
gestaffelte Handovers von anderen Agenturen gewohnt. Wir haben
so mehr Zeit, uns in aller Form auf das grosse Auftragsvolumen
vorzubereiten», erklärte er.
«Wir haben unsere Services und Kompetenzen in den vergangenen
Jahren konsequent ausgebaut, um unsere Kunden bei ihren stetig
steigenden Herausforderungen in der Schweiz wie auch
international noch besser unterstützen zu können», so Prezzi.
Als Beispiel nennt er das Angebot «MEC Interaction», das die
Verbindung von Marken und Konsumenten über alle digitalen
Plattformen zum Ziel hat. «Durch die verlängerte digitale
Inszenierung einer übergeordneten Kampagnenidee erreichen wir
eine noch intensivere und interaktive Beschäftigung der
Zielgruppe mit ihrer Marke», so Prezzi. Dabei gehörten
Onlinemarkenwerbung, Suchmaschinen- und Affiliate Marketing
ebenso zum Repertoire wie der Einsatz innovativer Möglichkeiten
wie zum Beispiel Mobile Marketing, Werbung in Konsolen- und PC
Spielen (In-Game-Advertising), Podcasting, interaktives
Fernsehen oder der umfassende Bereich der
Social-Media-Plattformen.
«Heute ist es mehr denn je wichtig, die Kundinnen und Kunden
nicht mit Werbung zu überfluten, sondern die jeweils
angestrebte Zielgruppe mit den passenden Werbemethoden zu
erreichen», erklärte Sandro Prezzi. «Dazu können wir unser
strategisches Planungstool Channel Edge hervorragend einsetzen,
welches uns in die Lage versetzt, für die sechs meistgefragten
Kommunikationsziele und Zielgruppen aus 77 Schweizer
Touchpoints den optimalen Marketing-Kommunikations-Mix auf
wissenschaftlicher Grundlage zu evaluieren», ergänzte er.
Zusammen mit unseren Marketingtools zur Budgetierung und
Allokation über Märkte und Produktegruppen (inkl.
ökonometrisches Modelling) stelle die MEC ihren Kunden ein
hochmodernes Instrumentarium zur Verfügung, welches die
Wirkungsoptimierung und die Kosteneffizienz zum Ziel habe.
Man darf gespannt sein, wie die neue Emmi-Werbung aussieht
und wo sie geschaltet wird. Prezzi lässt sich einzig entlocken,
dass MEC im Herbst in der Schweiz für die Gourmetkäselinie
Kaltbach von Emmi werben wird und zur Zeit aktiv am neuen
Dachmarkenauftritt mitarbeitet.
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MECs neuester Guide wie man heute mit der sich stark verändernden Medialandschaft erfolgreich umgeht. (Blueprint in Englisch – wir beraten auch in Deutsch):
Are you strong enough to let go?
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Die Ankündigung von Google den Service “Latest Results” einzuführen hat weltweit hohe Wellen geschlagen und viele Diskussionen ausgelöst. Inspiriert durch eine interne Diskussion mit unsern Kollegen in UK möchten wir diese Gedanken auch unseren Lesern in der Schweiz nicht vorenthalten.
Worum es geht: Google will Suchanfragen durch aktuelle Ergebnisse aus der Presse, TV und Social Media Tools (hautpsächlich Twitter) ergänzen. Das Google Video zeigt wie der Service aussehen soll:
Dies hat nun weitreichende Folgen, dass Google damit “Spam” anfällig wird ist nur eine davon. Die SEO Community (Search Fachleute für die nicht soo digitalen unter uns) ist natürlich alles andere als erfreut, da sie durch die unkontrollierbaren Live Ergebnisse einen guten Teil ihres Einflusses über die Ergebnisseite verlieren.
Das der Kunde, der jahrelang alles dafür getan hat, an erster Stelle zu erscheinen und auch einiges dafür bezahlt dort zu bleiben, die Klickraten schwinden und die Kosten pro Click dafür in astronomische Höhen klettern sieht, nur weil eine negative Twittermeldung alles in Frage stellt, darüber wenig begeistert ist, liegt auf der Hand.
Die Search Industrie knirscht jetzt schon mit den Zähnen. Doch es gibt einige Strategien, welche Werbungstreibende ergreifen können.
Optimierung der Digitalen Ressourcen
Hier haben die Werbekunden immernoch den höchsten Einfluss darüber, was sie ins Netz lassen und wie. Die Universal-Suche und Ergebnisse können nicht alle Probleme lösen, sind aber nützliches Werkzeug gegen die flüchtigen Echtzeitergebnisse. Soweit bisher bekannt ist, werden die “Latest Results” die Universalsuche nicht ersetzen, sondern ergänzen. Wer neben seinen Texten auch seine Bilder und Videos konsequent für die Suchmaschinen optimiert, kriegt die Chance in den Suchergebnissen gut platziert zu werden.
Die Suchergebnisse der Bilder und Videos haben auch die Kraft – als Eyecatcher die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Bilder sagen nunmal mehr als Worte. Dies ist ohnehin eine Aufgabe woran Marken arbeiten sollten. Die Priorität wird durch die Einführung von “Lates Results” nur erhöht.
Online (Real-Time) Reputations-Management
Firmen welche sich in Social Networks engagieren (und ich meine hier nicht die Schaltung von Facebook Ads am Rand der Seite) wurde erklärt, sie müssten die Kontrolle über ihre Marke “aufgeben” und mit positiven wie auch negativen Feedbacks leben. Dies trifft nun nicht mehr nur auf die Marken zu, welche diese Auseinandersetzung mit ihren Kunden bewusst suchen. Durch die Verbreitung der spontanen Userfeedbacks auf den Google-Suchergebnisseiten, sind auf einen Schlag alle Marken betroffen – Images können nun gebildet oder zerstört werden, noch bevor der User die Google-Seite verlassen.
Einige Kunden bezahlen bereits für die Ueberwachung der Nennung und Wertung ihrer Marke im Internet und in Social-Networks (Stichwort Social-Media-Monitoring), um diese Erkenntnisse in ihre Marketing/Kommunikations-Strategie einfliessen zu lassen. Dies könnte zukünftig nicht genug sein. Marken könnten zukünftig jemanden benötigen, der unzufriedene Kunden sofort besänftigt (und damit die Negativ-Meldungen im Live-Results aufhält) oder zufriedene Kunden ermutigt, dies auch öffentlich (digital) kund zu tun. Starke positive Statements werden die Klickraten des natürlichen wie auch der bezahlten Search verbessern, schlechte Meinungen erzielen das Gegenteil.
Fazit
“Latest Results” von Google wird das viel zitierte “Online Ökosystem” stark verändern. Google zwingt Firmen ihre Vorurteile bezüglich der Online-Massnahmen zu überdenken. Zukünftig Search Marketing ohne eine Social Media Strategie zu betreiben erscheint altertümlich, genau wie Marken, welche ihre Inhalte und Botschaften nicht sauber digital kennzeichnen und online verbreiten. Bei der integrierten Planung muss zukünftig neben Search (was zur Zeit vielerorts endlich dazu gehört) auch das Social Media Management und Tracking einbezogen werden.
Kurz: das Online-Ökosystem lebt und wird von “Live Results” genährt – Marken welche es “umarmen” (verstehen und es nutzen) können überleben und wachsen, es zu ignorieren ist nicht mehr länger eine Option für Marken die das Internet ernst nehmen.
This Article is inspired by Dan Moriarty “the click crowd” blog of MEC UK
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Hier unser heutiges Press-Release:
Das Wander Mediaetat für die Schweiz und Oesterreich konnte innerhalb einer Konkurrenzpräsentation von der bisherigen Mediaagentur Mediaedge:cia gewonnen werden. Zum Etat gehören die Kommuniktations-Aktivtäten für die Wander Power-Marken Ovomaltine, Caotina, Twinings und Isostar.
“Wir sind über diese Entscheidung sehr glücklich”, sagt Sandro Prezzi, Managing Director der Mediaedge:cia in Zürich. “Es freut uns, dass sich Wander entschieden hat, auch zukünftig auf unsere kompetente Beratung und die spezialisierten MEC-Services zu setzen. Damit sehen wir auch unsere Investitionen in die Insights-, Research- und Strategie-Tools mehr als bestätigt.” Beatrice Müller, Wander Marketing Managerin, ergänzt: “Wir konnten uns im Pitch davon überzeugen, dass unsere langjährige Agentur nachwievor einen Benchmark bei den Kommunikationsagenturen setzt. Insbesonders die hervorragenden Insights der MEC-Touchpoint-Studien, wie auch die neuesten Return on Investment – und Strategie-Tools zeigen uns, dass Mediaedge:cia aktiv an der steten Erweiterung ihrer Services und Kompetenzen arbeitet. Uns hat zudem das neue TV-Optimierungstool “Sales Edge TV” überzeugt. Mit Sales Edge TV können wir die Effizienz und Effektivität unserer TV-Spendings steigern, was uns als Kunde einen entscheidenden Marktvorteil bringt”.
So kurz vor Weihnachten sind solche Nachrichten echt Gold wert! Im Pitch-Jahr 2009 haben wir so manche grössere und kleiner Schlacht geschlagen – manche mehr, andere weniger erfolgreich. Das wir zum Schluss noch unseren Verteidigungs-Pitch gewinnen konnten, hat nichts mit Glück zu tun, sonder war mit viel Arbeit verbunden. Schön wenn’s dann zum Schluss klappt!
Jetzt schon allen fröhliche Weihnachten!
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Über das Jahr 2009 kann man vieles sagen, eine grosse Herausforderung war es auf jedenfall. Wir haben diesen Challenge angenommen und unsere Services weiter aus- und aufgebaut. Insbesonders im Bereich der strategischen Kommunikations-Instrumente sowie den digitalen Medien haben wir im 2009 viel Zeit, Energie und auch finanzielle Mittel investiert.
Einige der Ergebnisse sehen Sie in unserem angefügten Media Letter.
Erfahren Sie mehr über
- die neuen Möglichkeiten der “Return on Investment” Tools unseres MediaLabs
- die Insights unserer Touchpoint-Studien
- das exklusive Schweizer MEC Tool “Channel Edge”, welches uns hilft den effizienten Massnahmen Mix in der integrierten Kommunikation zu finden
- wie Fernsehen das Internet erobert und was Sie davon haben
oder darüber, wie man die Zielgruppe mittels Active Engagement zum Hüpfen bringt.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und stehen jederzeit für weiterführende Informationen und Gespräche sehr gerne zur Verfügung.MEC Medialetter_D_Dezember 09
Herzliche Grüsse
Sandro Prezzi
Managing Director
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Ich muss eingestehen, wenn’s im Tagesgeschäft zur Sache geht, die Stunden dahinfliegen und die Tage mindestens 12 Stunden zu kurz sind, dann bleibt keine Zeit für den Blog. Da kommt Twitter genau richtig. Kurz auf dem Handy eine Meldung getippt, schon ist die Community up-to-date. Oder als Alternative, im beim Browsen im Internet kurz ein Button geklickt, eine kurze Meldung dazu und schwupp ist es verbreitet.
Tiefsinnige Analysen, gut überlegte und recherchierte Artikel darf man dann aber nicht erwarten. Aber immerhin – man ist nicht ganz kommunikationslos.
Darum liebe MEC Blog-Leser. Entschuldigen Sie bitte unsere “Faulheit”. Wir geloben Besserung sobald der “Stress” (darf man dieses Wort noch gebrauchen) nachlässt.
Schöne “Vor-Feiertage” und gute Nerven wünschen wir Ihnen.
Ringier hat “persönlich” Layoutmuster – des neuen Blicks gezeigt und mehr zum neuen Konzept verraten. Gerne verweisen wir auf diesen interessanten Beitrag:
http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=84564
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Heute morgen rief Ringier zur Radio Energy Info.. und etwa 50 Branchenvertreter kamen. Hier unser Management Summary:
- Marc Walder lobt Dani Büchi über alle Massen für sein ausgezeichentes Krisen-Management - (Anm. der Redaktion: das notabene ohne seine Versäumnisse bei der Konzessionseingabe nicht nötig gewesen wäre, oder?)
- Obwohl es eher 5 nach statt vor 12 ist, seht Ringier eine kleine Lücke im Gesetz, das es Moritz Leuenberger erlauben würde, bei entsprechendem grossem Oeffentlichen Interesse eine UKW Uebergangslösung für Energy anzubieten. Zudem wird spekuliert, dass sich in der Wirtschaftskrise wohl kaum ein Politiker Arbeitsstellen auslöschen wollen. (ist doch schon passiert oder?)
- Fakt: ohne UKW – keine Refinanzierung des Senders möglich (in heutiger Form).
Energy bietet nun den solidarischen (oder tollkühnen) Kunden Sonderangebote an: bei Unterzeichnung eines Werbeauftrages bis 31.10. für 2010 Ausstrahlungen +100% Freespace on TOP. Bei Commitments für das ganze Jahr 2010 sogar 200% on Top (was ist hier der Unterschied? – wie wird das gemessen?). Wir raten zur Vorsicht – mit DAB und Online ohne UKW wird sich die Hörerleistung nicht nur halbieren….
Naja. Not macht erfinderisch. Heute Nachmittag zählt Energy auf ihre Fans und veranstaltet ab 15 Uhr am Bürkliplatz einen Solidaritäts-Event.. scheint auch dringend nötig. Wir nehmen im Umfeld eine schleichende Abnutzung der “Energy 4 Ever” Euphorie wahr. Regelmässig NRG Hörer nerven sich ab der zunehmend krassen Morgenmoderation – die nun enthemmt auf “Schlagzeilen” aus ist.
Na dann.. viel Erfolg.
Für MEC vor Ort: Bernhard A. Lechner.

